Die Orthomulekulare Therapie beinhaltet mehrere Säulen:

 

° Urintest & ganz spezielle Bluttests die Ihr Arzt vermutlich nicht kennt.

° Abbau von Stress

° Gesunde Ernährung

° Nahrungsergänzungsmittel NEM

° Entgiftung

 

Öl & Minderwertigkeitskomplexe?

 

Ich wurde von einer jungen Engländerin gefragt: Warum geben Menschen für das Öl ihres Autos mehr Geld aus als für Speiseöl, was sie verzehren und sie mit Nährstoffen versorgen soll, und praktisch keinen Gesundheitsnutzen mehr hat, - weil es industriell raffiniert und nicht kaltgepresst wurde? Ich überlegte eine Weile und gab als  folgende Antwort:

 

„Minderwertigkeitskomplexe!“

 

 

Welche Supplemente solltest Du nehmen?

 

Der Bedarf ist abhängig von Körpergröße, Gesundheitszustand und Aktivitätsgrad und Geschlecht. Vom Alter und psychischer Belastung. 

Die Resorption ist oft an Begleitfaktoren gebunden. Wie auch die Aufnahme von Eisen aus dem Essen ein komplex regulierter Vorgang ist.

 

In uns vorhandenes Eisen wird wiederverwertet und kann aber fast nicht dem Organismus entfernt werden. Das Natrium ist das Leit-Kation des extrazellulären Kompartiments. Kalium des intrazellulären Kompartiments. Das Kalzium ist auch als intrazellulärer Signalstoff besonders wichtig und befindet sich wie Phosphor zu einem hohen Teil in unseren Knochen. Das Magnesium wird von zig Enzymen gebraucht. Die wasserlöslichen Vitamine werden bei Überdosierung wieder ausgeschieden. Die fettlöslichen Vitamine reichern sich jedoch im Fettgewebe an. Für ihre Aufnahme ist eine intakte Fettresorption wichtig.

 

Laufend erschöpft und die Schulmedizin weiß nicht warum?

Was ist der Unterschied zwischen HPU und KPU ?

 

Beide haben sehr ähnliche Symptome aber verschiedene Ursachen.

Bei der starken Form von HPU ist eine schwere Störung des HÄMS, - ein Teil der roten Blutkörperchen gegeben, - und muss ein Leben lang supplementiert werden. Es sind bei HPU bis 4 von 8 Enzymen meist gestört.  Die eine sehr große Symptompalette aufweisen. - Diese Form ist meist genetisch. - Bei der leichteren HPU ist meistens nur ein Enzym gestört und man spricht vom reinen „B6“ Syndrom und die Symptome liegen meist, - im neurologischen Bereich und nicht im Allergischen, - (gerne Männer betroffen). – Weiß man von dieser Krankheit nichts, hat man laufend in seinem Leben auch „KPU“ Symptome. Therapiert man sie, dann gehen auch die KPU Symptome weg. – außer man kommt in Stress, bzw. isst falsch, dann treten sie meistens in der Nacht wieder auf. Das heißt, HPU Patienten haben zugleich auch KPU, aber nicht umgekehrt. KPU Betroffene schwemmen Zink, Mangan, B6, Magnesium, Chrom laufend aus, weil sich der Körper gegen etwas wehrt! - Daher muss die Ursache gefunden werden. Wird die Ursache nicht gefunden und fleißig hochdosiert supplementiert, dann kann das sehr gefährlich werden.

Der Auslöser kann auch eine Mitochondriopathie und eine Schwermatallbelastung sein. Also stets einen HPU Test machen.

 

Welche Supplemente solltest Du nehmen?

 

Die Auswahl ist groß. Man muss den eigenen individuellen Bedarf ermitteln. Wenn Du ihn nicht findest, dann ist die HPU Blutuntersuchung sehr hilfreich. Es gibt viele Kombimittel wie Depyrrol blau plus, oder auch  für Kinder und besonders empfindliche Personen, - bzw. am Anfang.

Viele nehmen lieber Zink, Vitamin B6, Mangan einzeln ein. Beginne wie auf dem Therapieplan den Du nach der Testung erhältst, mit einer der Möglichkeiten. Am sichersten bist Du, wenn Du mit Zink beginnst, später B6, und dann langsam Mangan & Co einschleichst. Bei Allergien ist auch ein Test diesbezüglich sehr wichtig. Eine andere Möglichkeit wäre auch eine Begleitung eines starken HPU Multis zum Aufbau. Natürlich sind B12, Magnesium, Chrom und Co. ein ständiger Begleiter Deiner Behandlung in 99% der Fälle. Falls Du auch mit geringen Dosen anfänglich ein Problem haben solltest, muss man der Sache nachgehen. Dann kannst Du zum Beispiel bei B6/p5p Unverträglichkeit auf Alternativmöglichkeiten ausweichen. 

 

HPU Check Point Liste: 

Wichtigste in Kürze:

 

HPU ist eine Stoffwechselerkrankung die einen dauerhaften Mineralstoff.- & Vitamin, - bzw. Aminosäuren Mangel, - meistens Vitamin B6, Mangel an Zink und Mangan mit sich zieht. Folgeerkrankungen können schwerwiegend sein. Diagnostiziert wird durch einen 24h Urin-Test. Lese Literatur und informiere Dich gut. Halte Dich auch an Empfehlungen für Nahrungsergänzung, Entspannung, Ernährung und Entgiftung. Falls Du die Behandlung selbst machst, lasse regelmäßig Deinen Vitamin B6 - Zink - Mangan - Eisen und Kupfer Spiegel messen. 

Bei hohem Zinkgebrauch achte "auch auf Deinen Kupfer-Wert."

Messe intrazellulär und im Vollblut! Manches auch im Serum.

 

WICHTIG:

Blutabnahme bei einem teurem und großen Bluttest, - um mehr von Deiner Stoffwechselstörung zu erfahren, nur nach strengem präanalytischen Maßstab. Mit dem richtigen Gefäß. - Mit der richtigen Nadel. Danach werden die Proben vom Arzt zentrifugiert und sofort schockgefroren. Dann am selben Tag vom Labor Fahrdienst abgeholt. Ansonsten sind die Ergebnisse nicht selten mit Kaffeesatzlesen vergleichbar? Andere Tests wie bestimmte Mineralien, werden dann wieder intrazellulär ohne zentrifugieren und schockfrieren,  einfach express ins Labor mit der Post gesendet. Das machen 99%? der Ärzte nicht, weil sie ja glauben, einfach normal im Serum messen und alles gut?

Die Meisten wissen vermutlich gar nicht, dass man einen Nährstoffmangel, nur im Serum messen sollte, wenn man keine genauen Ergebnisse haben möchte. Die Pharmaindustrie wird das vermutlich freuen, weil dann kann man volle Pulle Psychopharmaka, schmerzlindernde Präparate, Cholesterinsenker, Blutdrucktabletten usw an den Patienten, - vielleicht sogar ein Leben lang verschreiben?

Nur ein ewig kranker Patient bringt vielleicht Euros in die Kassa unseres wahnsinnigen Gesundheitssystems?

 

Kupfermangel?

 

Menschen mit HPU haben meistens keinen Kupfermangel, sondern das Gegenteil. Kupfermangel kann auch bei einer Mitochondriopathie gegeben sein. Oder bei einer falschen HPU Behandlung, wo versucht wird, mit einer viel zu hohen Zink Supplementierung einen Therapiefehler, - bzw. sonstigen Mangel, - bzw. sogar eine Falschdiagnose auszugleichen. Dies dann zu einer zellulären Spurenelemente Verschiebung führen kann. Ein Vorschlag wäre auch, eine andere Zinkverbindung auszuprobieren. Zum Beispiel habe ich sehr gute Erfahrungen mit Zinkorotat, das einen organischen Träger besitzt und sehr gut verstoffwechselt wird. Andere Experten empfehlen wieder einen chemischen Trägerstoff, weil viele HPU Menschen an Intoleranzen und Allergien leiden. Das muss ausprobiert werden. Natürlich auch intrazellulär bestimmt werden.

 

Das Spurenelement Kupfer ist wichtig für:

 

Energie, Blut, Nerven und Immunsystem. Kupfer ist Teil wichtiger Enzyme. Es ist ein Element, dass an vielen Körperfunktionen beteiligt ist: Es wirkt als Antioxidans u. trägt zur Blutbildung bei und ist an der Gewinnung von Energie beteiligt. Es beeinflusst das Immunsystem und Entzündungen. Kupfer kommt im Skelett, Muskeln, Leber und im Gehirn vor. Kupfer wird in der Medizin schon lange verwendet. Im 16. Jahrhundert erstmals erfolgreich bei Geisteskrankheiten, Fallsucht, Hysterie. Heilwirkungen bei Lungenkrankheiten und Syphilis wurden beschrieben. Später griff die Homöopathie, Erfahrungen auf und führte Kupfer als Mittel gegen Wahnsinn, Hypochondrie, Epilepsie, Hysterie und andere Krankheiten ein. Auch als Brech- und Umschlägen, Desinfektionsmittel, Augen- und Gurgelwässern. Kupfer hat viele wichtige Funktionen im Körper. Kupfer hat eine Fülle von Funktionen.

Es ist ein Teil von 16 Enzyme. Ein Beispiel ist Superoxiddismutase (SOD), - die Zellmembranen vor Schäden durch freie Radikale schützt und ein wichtiges Antioxidans ist. Es trägt zum Elektronentransport und Gewinnung von Energie bei. Auch für die Blutbildung, - speziell zur Entstehung des roten Blutfarbstoffes. Außerdem auch an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt ist. Auch an der Bildung von Kollagen und Elastin im Bindegewebe. Es trägt weiter zur Synthese im Nervensystem bei und zur Bildung von Melanin in der Haut. Es wirkt auch immunanregend und entzündungshemmend. Einseitige Ernährung und Rauchen kann zur geringen Zufuhr an Kupfer führen. 

 

Gruppen für einen Mehrbedarf:

 

Entzündliche Krankheiten

Therapie Magensäure bindender Mittel

Säuglinge, die nur mit Kuhmilch ernährt werden

Enseitiger Ernährung sowie bei Malabsorption: (mangelhafter Aufnahme) 

Starkem oxidativen Stress - Rauchen

Magen-Darm-Störungen 

Penicillin

Störungen im Immunsystem

Kankhaft gestörter Eiweiß-Stoffwechsel

Mukoviszidose

(Schleim-autosomal-rezessiv-vererbte Stoffwechselerkrankung)

 

Krankhafte Folgen sind nur bei starken Kupfermangel bekannt. Bei allen Entzündungen findet man meist auch einen Kupfermangel. Dann sollte Kupfer ergänzt werden. Ein geringer Mangel an Kupfer hat keine unerwünschten Wirkungen. Bei ausgeprägten Kupfermangel entstehen Folgen. Mangel an Kupfer kann durch einseitige Ernährung, sowie durch Malabsorption (mangelhafte Aufnahme – Absorption - von Substraten aus bereits vorverdauten Speisebrei). ausgelöst werden.

 

Typische Zeichen eines Kupfermangels: 

Menke-Syndrom,+Wilsonsche Erkrankung ausschließen

 

Appetitlos, - verliert an Gewicht, - die Pigmentierung - Haut und Haare gestört und Störungen des zentralen Nervensystems. Die Funktionen des Immunsystems und das Wachstum, auch das Skelett kann sich verändern. Kupfermangel verringert die Aufnahme an Eisen und stört die Blutbildung. - Herz-Kreislauf-Krankheiten. Kupfermangel findet sich bei vielen Krankheiten: z.B. Krebs, Hepatitis, Diabetes, Gastritis, Verstopfung, Arrhythmie, Ekzeme, Parodontose, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, niedriger Blutdruck und Bronchitis. Bei einigen Krankheiten, z.B. gestörter Eiweiß-Stoffwechsel, findet man einen ausgeprägten Kupfermangel. Es gibt eigenständige seltene Krankheiten mit gestörtem Kupfer-Stoffwechsel (Menke-Syndrom, Wilsonsche Erkrankung).

Dabei kommt es zur gestörten Kupfer-Aufnahme – bzw. übermäßigen Anreicherung von Kupfer.

 

Bei einem Kupfermangel ist die therapeutische Beeinflussung der Kupferwerte möglich. Sie ist häufiger notwendig als sie durchgeführt wird. Bei Krankheiten fand man auch ein Übermaß an Kupfer. Arthrose, Colitis, Prostatitis und Sinusitis. Kupfer ist allgemein gut verträglich. Einnahmen bis zu 4 mg täglich gilt sicher. Bei höheren Dosierungen treten Nebenwirkungen auf. Übelkeit, Schmerzen im Darmbereich, Erbrechen und Diarrhöe (chronischer Durchfall), die beim Absetzen wieder verschwinden. Schädliche Wirkungen von Kupfer sind durch berufliche Kontakte bekannt.